Fotoclub Bruneck | Brunico

"Ein Foto ist ein Geheimnis über ein Geheimnis. Je mehr es uns verrät, desto weniger wissen wir…" Arbus, Diane —- Le fotografie possono raggiungere l'eternità attraverso il momento. (Henri Cartier-Bresson)

Fotoclub – Story


Zur Geschichte des Fotoclub Bruneck

Der Fotoclub Bruneck wurde im November 1982 gegründet und kann nach 30 Jahren seines Bestehens auf eine intensive und bewegte Vereinstätigkeit zurückblicken. Ursprünglich gehörte der Verein zum „Dopolavoro Ferroviario“, dem Freizeitverein der Eisenbahner von Bruneck.
Unsere Vereinslokale waren in einem Nebengebäude des Bahnhofareals untergebracht, dort stand uns ein Fotolabor, ein Saal für die Sitzungen und ein Raum für die Bildprojektionen zur Verfügung. Der Verein war für alle offen, also nicht nur für Eisenbahner. Auch waren von Anfang an alle Sprachgruppen vertreten. Ob Deutsche, Italiener oder Ladiner, alle fühlten sich bei uns wohl, die gemeinsame Leidenschaft für die Fotografie lies uns zusammenwachsen.

In der Dunkelkammer wurde mit Film und Fotopapier gearbeitet (die Digitalfotografie gab es noch nicht), meist in Schwarz-Weiß, aber auch mit der Farbfotografie wurde experimentiert. Es wurden regelmäßig Fotokurse abgehalten und Diaprojektionen gezeigt. Die Vereinstätigkeit war sehr rege, man traf sich  regelmäßig, tauschte Erfahrungen aus, fachsimpelte viel  und auch das Feiern kam nicht zu kurz.

Jedes Jahr wurde auch an verschiedenen Fotoprojekten gearbeitet und Ausstellungen zu den verschiedensten Themen organisiert. Auch ein Fotostudio wurde eingerichtet. Zur Tradition geworden  ist die Jahresausstellung des Fotoclub im Herbst im Ragenhaus. Dann kam die Digitalfotografie und alles wurde anders. Die Dunkelkammer wurde immer weniger benutzt und schlussendlich schloss auch noch der „Dopolavoro Ferroviario“ im Jahre 2009 seine lange, kulturelle Tätigkeit.  Das Gebäude,  wo sich unsere Clubräume  befanden wurde verkauft und abgerissen. So waren wir gezwungen eine neue Bleibe zu finden. Die Gemeinde stellte uns einen provisorischen Raum in der italienischen Oberschule zur Verfügung.  Nach zwei Jahren, im Jahr 2011,  wurden wir dann endgültig dort untergebracht. Auch den Namen unseres Clubs haben wir in „Fotoclub Bruneck“ umgetauft. Der Raum ist großzügig ausgestattet und für unsre Zwecke ideal eingerichtet.
Auch eine kleine Dunkelkammer für die Nostalgiker der analogen Fotografie ist vorhanden. Ein mit allen wichtigen Bildbearbeitungsprogrammen ausgestatteter Computer und ein Raum für Fotoshooting  steht  allen  Mitgliedern  zur Verfügung. Wir treffen uns dort jeden Montagabend, zeigen die Bilder unserer Mitglieder, besprechen und optimieren sie am Computer. Wer wenig Erfahrung hat, kann sich bei uns viele Ratschläge holen und bekommt  jede Menge an professioneller, fototechnischer Unterstützung. Bei uns sind alle willkommen, Anfänger oder „Experten“, Hauptsache sie teilen mit uns die Leidenschaft zur Fotografie. Wir organisieren Ausstellungen, zeigen Bildprojektionen, arbeiten im gut eingerichteten Fotostudio und machen gelegentlich auch den einen oder anderen Fotoausflug.
Höhepunkt unserer Tätigkeit ist die jährliche Fotoausstellung der Mitglieder im Ragenhaus.  Dies ist eine gute Möglichkeit  unser Können einem breiteren Publikum zu zeigen.

Breve storia del Fotoclub Brunico

L’associazione è aperta a tutti, non solo ai ferrovieri, e fin dall’inizio si distingue per essere un punto d’incontro e di scambio culturale fra i tre gruppi linguistici della nostra città. Fra italiani, tedeschi, ladini non c’era nessuna discriminazione, l’interesse per la fotografia ci unisce tutti. Nell’edificio vicino alla stazione ferroviaria di Brunico, conosciuto come Ex-Dopolavoro ed ormai storia perché demolito, erano ubicati i locali per le attività dell’associazione. Una camera oscura, dotata di tutto punto (non dimentichiamo che la fotografia digitale non esisteva ancora) e un locale per le riunioni e le proiezioni erano a nostra disposizione gratuitamente.
L’operato del „Gruppo Fotografico“ sin dall‘ inizio fu intenso e proficuo, volto a rappresentare al meglio le attività fotografiche dei soci partecipando a mostre, progetti fotografici e proiezioni di diapositive. Fra le iniziative più importanti ricordiamo una ricerca storico-fotografica sul trenino Brunico-Campo Tures, una documentazione sui castelli di Brunico e dintorni e una mostra sul tema „Brunico, fra ieri e oggi“, in occasione dei festeggiamenti per l’ inizio del nuovo millennio. La mostra fotografica dei soci, che si tiene ogni anno alla “Casa Ragen” di Brunico, e diventata una data fissa nel calendario delle attività culturali della nostra città. Tutto questo é durato fino al 2009, quando il Dopolavoro Ferroviario ha cessato la sua attività e l’edificio, dove si trovavano i nostri locali, è stato venduto e poi abbattuto.

Il Comune di Brunico ha quindi assegnato al Club un locale provvisorio nel Centro Scolastico in lingua italiana, dove in seguito nel 2011 ci siamo sistemati definitivamente. Abbiamo anche cambiato il nome in „Fotoclub Brunico“. In questo locale avvengono le nostre riunioni, gli incontri settimanali (ogni lunedì) per visionare e commentare le foto dei soci e lavorare al computer. Abbiamo a disposizione anche una „camera oscura“ per i nostalgici della fotografia tradizionale. La sala è attrezzata di tutto punto per le riprese fotografiche in studio.

Siamo un club indirizzato a tutti gli appassionati di fotografia, siano essi principianti o “ esperti“. Durante l’anno organizziamo corsi di fotografia “interni”, insegniamo a lavorare con i più svariati programmi fotografici al pc, realizziamo proiezioni e ci “avventuriamo” altrove durante le nostre “escursioni fotografiche”.

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